Das Südstadtfest

Wo einst die Kirschbäume blühten und Tomaten reiften, entstand in den 60ger Jahren ein neuer Stadtteil: die Südstadt. 1963 wurde die katholische Kirche St. Michael fertiggestellt.1973 folgte die Gründung der evangelischen Markusgemeinde. Zunächst teilten sich die beiden Gemeinden geschwisterlich die Kirche und das Gemeindehaus. Seit jener Zeit verbindet die Gemeinden ein guter ökumenischer Geist. Erst 1982 erhielt die Markusgemeinde mit dem Markushaus eigene Räumlichkeiten.

Im Jahr 1983 liegt auch die Geburtsstunde des Südstadtfestes. Die beiden Gemeinden wollten bewußt dieses Fest als Fest der Kirchen für den ganzen Stadtteil verstanden wissen. Es sollte kein Kirchenfest sein, sondern ein Fest für den Stadtteil. Später beteiligte sich auch die evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) aus der Hoffnungskirche in der Feuerbachstraße an dem ökumenischen Gottesdienst, der beim Südstadtfest immer am Sonntagmorgen stattfindet.. Seit einigen Jahren ist die Hoffnungskirche nun auch als Mitorganisator mit dabei. In den letzten Jahren konnten man viele Gemeindemitglieder am Grill oder an der Salatbar finden.

2015 kam der Stadtteilverein Heidelberg-Südstadt e.V. als vierter Veranstalter hinzu. Im Jahr 2017 gab es ein besonderes Südstadtfest, das in Zusammenarbeit mit der IBA (Internationale Bauausstellung) ausgerichtet wurde, und die Entwicklung der Südstadt aufgrund der Konversion vorwegnahm. In diesem Jahr wird das Fest wieder von den drei Kirchengemeinden organisiert. Der Stadtteilverein Heidelberg-Südstadt trägt als Kooperationspartner ein Bühnenprogramm bei.

Kath. Gemeinde Philipp-Neri (zu der die frühere Gemeinde St. Michael nun gehört)

Evangelische Markusgemeinde

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)

Stadtteilverein Heidelberg-Südstadt e.V.

Seit 1982 organisieren mehrere Dutzend Menschen jedes Jahr ehrenamtlich das Südstadtfest. Die Kollekte des Gottesdienstes und alle Überschüsse des Festes werden an soziale Projekte gespendet.